Dirigenten

1912 – 1925:   Mathias Förster

1925 – 1940:   Ewald Kaulard

1947 – 1954:   Edmund Röhrlich

1954 – 1959:   Hubert Baumgarten

1959 – 1967:   Rudolf Latzel

1967 – 1974: Jakob Jansen

„Er ist es gewesen, der den meisten Musikern im Orchester die richtige Handhabung der verschiedenen Instrumente beigebracht hat.“

1974 – 1994: Karl Jansen

Die Musik liegt ihm im Blut. Sei Vater Alois, selbst Bassist, brachte seinem Filius in Kindertagen die ersten Töne auf der Trompete bei. Karl Jansen, kürzlich mit Mitte 70 leider verstorben, begann seine Karriere jedoch zunächst als Jugendlicher im Trommler- und Pfeiferkorps. Im bekannten Junker-Werksorchester fand Jansen als Trompeter bald Freude und Anerkennung bei seinen Mitstreitern.

An einem Tiefpunkt angelangt übernahm Jansen 1973 das Amt des Vorsitzenden, ein Jahr später auch die musikalische Verantwortung. Sein eigener Geschmack und eine spezielle Stilrichtung ließ ihn schnell zum „Ernst Mosch von Eicherscheid“ werden. Dabei war es nicht nur sein Anliegen, für Freude und Gemeinschaftssinn unter den Aktiven zu sorgen, sondern auch das Dorfleben zu prägen. Mit seinem „Egerländer Schwung“ hat Jansen das Orchester über zwei Jahrzehnte lang geprägt und dessen Entwicklung entscheidend vorangetrieben.

 

 

1994 – 2004: Thomas Schrouff

Ein Vollblutmusiker und übrigens erster Mann am Taktstock, der nicht aus den Reihen der „Eifelklänge“ stammt, übernahm 1994 die musikalische Leitung. Thomas Schrouff ließ die Eicherscheider Musiker sich von ausnahmslos „leichter Kost“ verabschieden und führte sie zu einem ambitionierten Mittel- bis Oberstufenorchester. „Hochwertige Nachwuchsausbildung sichert Aktiven aller Altersstufen musikalisch gutes Potential“, wusste Schrouff, der als Schlagzeuger auch oder gerade die jungen Musiker förderte und forderte. Stets anspruchsvoll und konsequent war es stets Schrouffs Anliegen, das Orchester in seiner Ganzheit voranzutreiben. „Ich möchte mit diesem Orchester die Oberstufe erreichen und danach die Musikalität und Präzision des Klanges, der Intonation – sie spielt neben der Dynamik eine wesentliche Rolle – festigen.“ Was Schrouff bis zuletzt sehr gut gelang und ihm und seinem Orchester sowohl bei Konzerten als auch auf der Straße vielfach honoriert wurde.

Seit 2004: Harry Schaeps

Mit Harry Schaeps folgte im Jahre 2004 wieder ein Vollblutmusiker, diesmal jedoch ein Bläser. Der Niederländer, der seit seinem siebten Lebensjahr Musik macht, steht für die perfekte Mischung aus musikalischer Präzision und lockerer Art, diese zu vermitteln. Als Schlagzeuger und Trompeter kennt Schaeps, der seit knapp 30 Jahren verschiedenste Blasorchester in den Niederlanden und Deutschland leitet, die Bandbreite der Blasmusik. „Mir ist die Reinheit der musikalischen Stimmung ganz besonders wichtig. Klang und Artikulation – wie bringt man den Ton zum Klingen – sind wichtige Bestandteile der musikalischen Ausarbeitung“, so Schaeps. Es ist ihm sehr wichtig, die Natürlichkeit des Musizierens den „Eifelklänglern“ zu vermitteln, sodass sich jeder wohlfühlt. Und dies gelingt ihm auf hervorragende Weise in seiner unnachahmlichen Art, professionell zu arbeiten und dennoch einer aus der Mitte der Musiker zu sein. Das Gastspiel beim Bundesmusikfest in Würzburg ist ein bewegendes Beispiel dafür: Hervorragend im Wertungsspiel abgeschnitten, das Publikum in der Innenstadt begeistert und trotz des Drucks und der Anspannung viel Freude am Musizieren und Geselligkeit gehabt – so darf es weiter gehen, aus Sicht der Musiker hoffentlich noch viele Jahre...