Anfangs die Bräuche argwöhnisch beobachtet

Die Eicherscheider Niklas Jansen (2 v.l.) und Pascal Förster (M) am letzten Tag der „zweiten Kirmes“ in Würselen Scherberg. Musikalische Unterstützung auf der kleinen Trommel erhalten sie seit einigen Jahren von Sascha Schulze (2 v.r.), der seinen Anzug mit Schärpe und Strohhut gegen die Uniform der Eifelklänge eintauscht. Mit dabei natürlich auch Marcus Kohnen, die Maimädchen Sabrina Schillings, Chantal Zucketto und Dennis Ruoff (v.l.).Foto: Peter Offermann

Das Scherberger Königsspiel ist für viele Eicherscheider Musiker mehr als nur ein Pflichttermin

Eicherscheid. Als sich die Aktiven der Eifelklänge aus Eicherscheid zu Beginn des neuen Jahrtausends erstmals auf den Weg nach Würselen-Scherberg machten, um dort das jährlich stattfindende „Scherberger Königsspiel“ von Samstag bis Dienstag musikalisch zu begleiten, hätten wohl die wenigstens geahnt, was sich daraus entwickeln würde.

Argwöhnisch beobachtete so mancher der Musiker den ihm noch unbekannten, jahrhundertealten Brauch rund um Maijungen, Maimädchen, Pritschenkinder sowie den Maikönig und die Maikönigin, wo sich junge Menschen in feinstem Zwirn auf der Kirmes präsentieren.

Das sollte sich jedoch in den kommenden Jahren ändern – von beiden Seiten ausgehend.

Einen ersten Höhepunkt setzten hierbei die Scherberger und der Verein zur Förderung des Scherberger Maibrauchtums, als sie es sich nicht nehmen ließen, auf Einladung der Eifelklänge, zum 150-jährigen Jubiläum des Musikvereins im Rahmen des Kreismusikfests 2003 zu erscheinen und den Festzug begleiteten. Dieses Ereignis, dem über 50 mit dem Bus angereiste Maijungen und Maimädchen beiwohnten, hinterließ einen bleibenden Eindruck bei den Eicherscheidern.

Zehn Jahre später toppten sie das Ganze und nahmen zum Musikfest der Städteregion, dass anlässlich des 160-jährigen Bestehens der Eifelklänge erneut in Eicherscheid stattfand, gleich die St.-Hubertus-Schützenbruderschaft aus Scherberg mit. Zu dieser Zeit waren es aber auch schon andere Voraussetzungen. War doch Scherberg für viele der Musiker schon zur „zweiten Kirmes“ geworden. So wohnen einige nicht mehr nur den offiziellen Auftritten bei, sondern stürzen sich gleich freitags mit der Thekeneröffnung ins Scherberger Kirmesgetümmel. Und auch an den restlichen Tagen zieht es so manchen Eifler nicht allzu früh zurück in die Heimat, ist doch immer für eine Schlafunterkunft gesorgt.

Aber nicht nur an den offiziellen Terminen pflegen die Mitglieder der beiden Vereine regen Kontakt untereinander. Besuche der Eicherscheider Kirmes, der Wiesengaudi, des Dorfabends in Scherberg und bei manchem privaten Fest sind für viele mittlerweile eine Selbstverständlichkeit.

Den Gegenbesuch zu ihrer „zweiten Kirmes“ starten die Scherberger dann wieder am ersten Augustwochenende (1. bis 3. August), wenn die Eifelklänge Ausrichter sind.

Und wer weiß, vielleicht gibt es irgendwann auch einen Hahnenkönig aus Scherberg oder ein Maikönigspaar aus den Reihen der Eifelklänge. (peo)

„Eifelklänge“ sorgten für Stimmung im Musikantenstadl

Düren/Simmerath. Andy Borg, Patrick Lindner, die Dorfrocker, 2000 feierfreudige Besucher und mittendrin der Musikverein „Eifelklänge“ – wahrlich ein stimmungsvolles, einmaliges Erlebnis für die Blasmusiker aus Eicherscheid, die am Samstag in der Arena Kreis Düren beim „Musikantenstadl“ zu Gast waren.

Mit dem „Bozner Bergsteigermarsch“ brachten sie Publikum und Stargäste gleich zu Beginn in Wallung und sorgten für einen fulminanten Auftakt des „Stadl on Tour“.

Voller Vorfreude und mit ein wenig Anspannung war es am frühen Nachmittag Richtung Düren gegangen. Schließlich hatte man noch nie in solch einer Konzerthalle vor so vielen Leuten sein musikalisches Können unter Beweis gestellt. Also hieß es, sich mit den Gegebenheiten vertraut zu machen und – ganz wie die Profis – den späteren Ablauf zu simulieren.

Im Backstage-Bereich trafen die Musiker auf Stars wie Patrick Lindner, der in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum feiert.

Pünktlich um 18 Uhr dann erfolgte der begeisternde, von stehenden Ovationen und im Takt mitklatschendem Publikum begleitete Einmarsch in die Festhalle. Ganz gleich, ob alteingesessener Musiker oder junger Sprössling – die 42 Musiker der „Eifelklänge“ genossen sichtlich den prachtvollen Einzug und meisterten ihren Auftritt bravourös, was ihnen nicht nur das Publikum, sondern besonders der Gastgeber des Abends, Andy Borg, dankte.

„Nur die Blasmusik macht den Stadl zu etwas Einzigartigem“, weiß Borg, der den Musikantenstadl seit 2006 anführt. „Ein solch stattliches Bild mit über 40 Musikern ist einfach ein toller Auftakt – da kann der Abend nur noch super werden.“

Das wurde er dann auch – nach Dankesworten und großem Applaus marschierten die „Eifelklänge“ wieder aus und konnten von den Rängen aus Andy Borgs Wortwitz und den Evergreens der Volksmusik-Stars Patrick Lindner und Monique, aber auch den Nachwuchs-Interpreten „Die Dorfrocker“ und Melissa verfolgen.

Noch auf dem Heimweg und darüber hinaus war die „Eifelklänge“ von den Eindrücken eines einzigartigen Auftritts beseelt, noch wochenlang wird den Musikern immer wieder die Titelmelodie „Stadlzeit“ durch den Kopf schwirren.

Wer den ganz besonderen Auftritt der „Eifelklänge“ in bewegten Bildern sehen möchte, hat am Dienstagabend in der Lokalzeit des WDR-Fernsehens ab 19.30 Uhr Gelegenheit dazu beziehungsweise über nachfolgendem Link:

https://www.youtube.com/watch?v=9CZoRJvBmT4

Landesmusikfest in Soest 2014

 

Es ist vollbracht. Nach einer sechsmonatigen Vorbereitung war es endlich soweit. Der Musikverein Eifelklänge Eicherscheid brach Anfang Mai mit 49 Aktiven und 23 Inaktiven auf zum Landesmusikfest nach Soest um am Wertungsspiel für Konzertmusik in der Kategorie 3 (Mittelstufe) teilzunehmen.

Dabei hat die Eifelklänge mit sehr gutem Erfolg teilgenommen.

 

Hier ein kurzer Mitschnitt unserer Pflichtstücks beim Wertungsspiel:
https://www.youtube.com/watch?v=YOeT-8q83yE&feature=youtu.be

Weitere Impressionen finden Sie in der Foto-Galerie oder unter Hörproben - Videos von Konzerten

 

Zudem haben wir von der StädteRegion Aachen für unsere Jugendausbildung das Zertifikat zur Teilnahme am Kinder- und Jugendschutzkonzept erhalten.

Medienecho

Kreismusikfest 2013
Kreismusikfest 2013
Kirmes 2011
Kirmes 2011
Generalversammlung
2013
Generalversammlung 2013